Dezember

 
31.12.2020
 
Ein besonderes Jahr neigt sich dem Ende zu, und wir möchten die Gelegenheit nutzen, DANKE zu sagen. Danke für die Spenden, die es uns ermöglichen, in Ungarn Hundeleben zu retten. Danke unseren vielen Unterstützern und den ehrenamtlichen Helfern, auf die wir auch in diesem Jahr zählen konnten. Danke auch all jenen, die in diesem Jahr ein Tier aufgenommen und somit ein Leben gerettet haben. Besonderen Dank auch der Johann Auernhammer GmbH, die uns schon zum zweiten Mal Hilfsgüter und Baumaterial nach Ungarn geliefert hat und uns diesen Transport gespendet hat. Euer aller Engagement macht unsere Arbeit in Gyula überhaupt erst möglich - DANKE!
Ganz herzlich,
Team Gyula
 
 
15.12.2020
 
Karoy hat einen Rasentraktor bekommen!
Karoy hat gesundheitlich Probleme beim Gehen, und es viel ihm immer schwerer den Rasenmäher zu schieben.
Wir konnten einen Rasentraktor ersteigern und Roland T. (Herrchen von Rosi) hat ihn wieder auf Vordermann gebracht, so dass er die nächsten Jahre wieder zuverlässig im Tierheim einsetzbar ist. Bei der letzten Lieferung mit Zwingermaterial und Futterspenden kam dann endlich auch der Traktor nach Gyula. Auch an den Winter wurde gedacht, mit dem jetzt in Ungarn montierten Schneeschild ist die Arbeit ein Stückchen leichter.
 
 
 
13.12.2020
 
Herbie findet ein Zuhause – eine Weihnachtsgeschichte.
 
Ende 2019 wurde in Ungarn ein kranker, verfilzter und fast blinder Hund aus sehr schlechter Haltung befreit und ins Tierheim Gyula gebracht. Dort bekam der Schützling den Namen Herbie, und es dauerte ein bisschen, bis man merkte, dass Herbie ein bisschen anders ist: Herbie ist fast blind.
Um ihm eine bessere medizinische Versorgung ermöglichen zu können, sollte Herbie als Notfall nach Deutschland vermittelt werden – aber wer will einen großen, fast blinden Hund?
Herbie wurde im Tierheim aufgepäppelt, zeigte sich nett und verträglich, ja sogar verschmust, trotz den Misshandlungen, die er früher ertragen musste – und dennoch wurde klar, dass das Leben im Tierheim für einen fast blinden Hund einfach nicht ideal ist.
Nach langen Monaten des Hoffens und Wartens erfüllte sich Herbies großer Wunsch und unser aller Hoffnung: Eine einfühlsame Familie nahm Herbie am 22.11.2020 bei sich auf. Untersuchungen beim Tierarzt zeigten, dass Herbie auf einem Auge völlig blind ist, und auf dem anderen nur noch sehr wenig sieht – Nachwirkungen der Vernachlässigung, die er erlebt hat.
Seine neue Familie widmet sich Herbie mit viel Zeit, Geduld und Liebe – und schon jetzt zeigt sich, dass Herbie trotz seiner Einschränkungen ein glückliches Leben haben wird: er lässt sich bürsten, verträgt sich mit Katzen, läuft schon an der Leine, findet seinen Napf und bewegt sich sicher in vertrauter Umgebung.
Was Herbie dazu sagt:
Hallo! Ich bin Herbie und komme aus dem Tierheim Gyula in Ungarn. Ich bin als Notfall zu meiner neuen Familie gekommen. Hier habe ich mich bis jetzt sehr gut eingelebt. Ich darf mit im Haus leben, wo ich auch Gesellschaft habe, weil hier auch Meerschweinchen wohnen. Meine Familie hat mich auch schon fleißig gebürstet. Beim Augenarzt war war ich auch, aber leider musste er feststellen, dass ich rechts blind bin, und links nur noch ein wenig Sehkraft habe. Das macht mir aber nichts aus, da ich beim Gassigehen sicher geführt werde. Im Garten habe ich auch neue Mitbewohner, drei Katzen mit denen ich gut auskomme. Meine Medizin nehme ich auch, aber meine Familie muss ein wenig tricksen, weil ich die Tabletten aussortiere und ausspucke. Ich bin so dankbar, dass ich ein neues Zuhause gefunden habe!
So wie Herbie suchen noch viele andere Hunde – mit und ohne Behinderung – ein Zuhause, und hoffen ihrerseits auf ein Weihnachtswunder. Für mehr Infos und aktuelle Vermittlungsfelle informieren Sie sich auf
 
 
 
6.12.2020
 
Hund des Monats 
 
Heute wünschen wir uns ein Weihnachtswunder für Simba!
Der hübsche Schäferhund-Harzer Fuchs-Mix ist etwa 60cm groß und wurde ca. 2010 geboren. Simba befindet sich in einer Pflegestelle und wird als Gnadenhund vermittelt.
Wir wünschen uns ein Zuhause in der Umgebung Fürstenfeldbruck, Augsburg, München.
Anfang 2017 wurde Simba von einer ungarischen Familie auf der Straße gefunden und mit nach Hause genommen. Da die Familie ihn jedoch nicht behalten konnte, landete er leider im Tierheim Gyula. Im Tierheim hatte sich Simba als ein freundlicher, verträglicher, verschmuster und lernwilliger Rüde gezeigt, den wir nur zu gerne in ein erfahrenes Zuhause vermittelt hätten.
Leider wurde Simba erstmal nicht vermittelt, da sich ein großer Tumor in seinem Gesicht bildete.
Laut dem damaligen Tierarzt hatte Simba nur noch eine kurze Lebenserwartung und von einer Operation wurde abgeraten. Monatelang wuchs der Tumor, und jede weitere Untersuchung bestätigte die erste Einschätzung: die Prognosen seien schlecht, der Tumor nicht operierbar.
Viele Monate vergingen und Simba erwies sich als echter „Löwe“: er wurde immer fitter – und dann hörte der Tumor auch noch auf zu wachsen!
Seine Prognose verbesserte sich, und letztendlich wurde die schwierige Operation im August 2020 erfolgreich durchgeführt.
Jetzt darf Simba endlich wieder "online", er bekommt erneut die Chance auf ein neues Leben und wir wünschen uns, dass sich ein gutes Zuhause für ihn findet.
Simba ist älter geworden und gehört mittlerweile zu den "Senioren", doch sein Lebenswille ist weiterhin stark.
Der wahnsinnig verschmuste Rüde sucht eine fürsorgliche Familie, mit der er angemessene Spaziergänge genießen darf, liebevoll umsorgt wird und etwas "abspecken" kann. Simba versteht sich gut mit anderen Hunden, ist friedlich und neugierig, aber eben aufgrund seines Alters schon etwas gemütlicher.
Wir wünschen uns, dass Simba dieses Weihnachten schon im Kreis einer Familie verbringen darf und in seinen Rentnerjahren noch die Liebe und Geborgenheit erfahren kann, die jedes Tier verdient.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Punkt 5 (TSchG)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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