Dezember 2015

Ankunft unserer Schützlinge in Deutschland /
Dezember-Transport Nr. 2

 

Wie bei jedem Transport sind wir überaus glücklich solch tolle Familien für unsere Gyula-Hunde gefunden zu haben. Danke!

 

Ebenfalls ein riesen Dank für die vielen Sachspenden !!!

Unsere letzte Fahrt in diesem Jahr :-)

 

Unsere Mädels waren heute früh bereits im Tierheim Paks und haben einige Futterspenden gebracht. Vor wenigen Minuten sind sie in Gyula angekommen und werden sich wie gewohnt die kommenden Stunden um die Hunde kümmern.
Morgen geht es dann bereits mit vielen Schützlingen zurück nach Deutschland.
GUTE FAHRT !!!!

Dezember Transport 1

 

Unser Dezember-Transport Nr. 1 ist heute mit vielen glücklichen Hunden in Deutschland angekommen :-)

Wir sind sehr beeindruckt von so vielen tierlieben Adoptanten und bedanken uns für die Sachspenden. Die kleine Emma war ebenfalls bei der Ausreise dabei und bedankt sich von ihrer Pflegestelle aus für die vielen lieben Menschen, die ihr eine Patenschaft ins Glück und die OP-Patenschaft ermöglicht haben. Morgen wird Emma tierärztlich untersucht und wir berichten über ihren weiteren Verlauf.
Einen schönen 4. Advent und alles Liebe, euer Team Gyula

Auch im Norden wurden alle Fellnasen herzlich von ihren Familien in Empfang genommen. Danke, für die vielen Spenden! Und vor allem danke, dass Ihr Euch für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden habt! Alles Gute und fröhliche Weihnachten! Wir sind glücklich!

Unser kleiner Sorgenfall Mats ist glücklich, denn er ist vermittelt :-)

Sein Beinchen ist sehr gut verheilt und Mats darf seine Koffer packen, bald zieht er in seine Endstelle. Vielen Dank liebe Tanja, dass du dich so rührend um Mats gekümmert und ihn nach den Operationen richtig mit behandelt hast. Ein riesen Dank auch an dein Weihnachtsgeschenk, Spende über 200€ ( bzw. das du eine größere Rechnung von Mats selbst bezahlen wolltest ). DANKE

Vielen lieben Dank an Anja E. die aus der Nachbarschaft von unserer Tina  / Futterhaus eine sooo großzügige Spende , für unsere lieben Schützlinge aus Gyula , bekommen hat :-)

Das Wunder von Fred
 
Fred kam vor über acht Jahren aus einer Beschlagnahmung, zusammen mit seinen Welpen, ins Tierheim Gyula. Die Jahre vergingen und Fred wurde älter und älter. Seine Partnerin und seine Töchter konnten vermittelt werden, jedoch blieb Fred mit seinen drei Söhnen im Tierheim zurück und sie wurden bereits als nicht vermittelbare Familie deklariert.
Im Sommer 2014 kam es zu einer Beisserei und Vater Fred wurde am Rücken verletzt, wenige Tage später konnte er nicht mehr laufen. Mit der Hoffnung auf Heilung wurde Fred in einen kleinen, seperaten Bereich gebracht. Fred verbrachte 24h in einem Container. Das Einzige was er erblicken konnte waren die Wände des trostlosen Containers. Er war wie gelähmt und konnte nur seinen Kopf selbstständig heben. Uns waren die Hände gebunden. Fred war zu dem Zeitpunkt nicht transportfähig und die tieräztliche Versorgung verlief auch nicht nach unseren Wünschen. Im Frühjahr 2015 wurde Fred an der Wirbelsäule operiert. Jedoch blieb die erhoffte genaue Diagnose bzw. die Hoffnung auf Heilung aus. Fred lag weiterhin herum und konnte sich nicht bewegen. Im Sommer 2015 gab es endlich grünes Licht für die Ausreise von Fred. Wir erhofften uns eine genaue Diagnose in Deutschland und eine endlich schönere Zeit für Fred. Doch wer nimmt einen "Pflegefall"? Fred konnte nicht laufen, war komplett inkontinent und zudem ein großer Hund der nicht leicht zu händeln war. Zum Glück fanden wir einen Gnadenplatz innerhalb unseres Teams. Anfang August´15 war es dann soweit und Fred kam endlich in seiner Pflegefamilie an.
Es war sehr schön zu beobachten, dass der Blick von Fred von Tag zu Tag wacher wurde. Im Tierheim hatte er diesen leeren und unheimlich traurigen Blick, der sich zu einem wachen und interessierten Blick veränderte.
Nach mehreren Untersuchungen, Schmerzbehandlung, Physiotherapie ... war noch immer kein Erfolg in Sicht. Wie auch, denn Fred lag 12 Monate herum, seine Muskulatur, Nerven und Knochen waren völlig eingeschlafen. Nach fast zwei Monaten in Deutschland und der klaren Ansage aus tierätzlicher Sicht den Hund zu erlösen, hatten selbst wir die Hoffnung auf ein besseres Leben für Fred fast aufgegeben.
Die Pflegefamilie hatte sich so liebevoll um Fred gekümmert, ihn in ihre Familie integriert, ihn gepflegt und täglich mit ihm geübt... er wurde zu einem Familienmitglied welches viel Pflege benötigte. Doch war das Leben trotz aller Bemühungen aus Freds Sicht noch lebenswert? Fred konnte weiterhin nicht aufstehen. Wir hatten uns schon darauf eingestellt, dass es evtl. besser ist Fred zu erlösen und die schöne Zeit in Erinnerung zu behalten die Fred in der kurzen Zeit bei seiner Pflegefamilie erleben durfte.
Doch dann geschah an jenem Morgen ein Wunder: Fred wurde wie immer bei schönem Wetter morgens in die Sonne gelegt und sein Pflegefrauchen ging in die Küche. Fred bellte wie so oft seinem Pflegefrauchen hinterher, er wollte ständig in ihrer Nähe sein und am Leben teilhaben. Schnell wurde der Kaffee gemacht um dann wieder raus zu gehen. Aus dem Augenwinkel heraus schaute das Pflegefrauchen in den Garten und sah einen großen weissen Hund vor der Küche stehen. Sofort schaute sie erneut hin und alle Emotionen kamen auf einmal heraus, das Pflegefrauchen, schrie, weinte und lachte gleichzeit, denn der weisse Hund war Fred! Fred stand vor der Küche und wollte zu seinem Frauchen. Er lief ca. 30 Meter alleine und das aus vollstem Willen heraus. Der Hund, der als nie wieder lauffähig eingestuft wurde stand plötzlich auf und lief. Das nennen wir ein Wunder :-)
Die kommenden Tage waren sehr spannend und voller erneuter Hoffnung. War es nur eine einmalige Ausnahme oder fing Fred tatsächlich wieder an zu laufen.
Es ist nun Dezember und wir können voller Freude berichten, dass Fred alleine aufstehen und laufen kann. Sein Zustand hat sich zunehmend verbessert und er macht weiterhin Fortschritte.
Eine Zeit voller Hoffnung und Enttäuschung, vollem Einsatz und Ernüchterung, des Kampfes und einer kurz bevorstehenden Aufgabe liegt hinter allen Beteiligten. Es war keine einfache Zeit für das ganze Team und für Fred. Aber die Gegenwart zeigt, dass es keine verloren Zeit war!
Fred wurde von einem Gnadenhund zu einem Pflegehund. Daher wünschten wir uns nach dieser tollen Geschichte eine ganz eigene Familie für Fred, wo er Mittelpunkt sein darf und er völlig umsorgt wird. Wir sind überaus glücklich, denn Fred hat ein ganz eigenes Frauchen gefunden. Vor wenigen Tag ist Fred in seine Enstelle gezogen und wird bedingunslos geliebt. Er bekommt die nötige Pflege und sogar einen Platz auf der Couch. Fred fühlt sich sehr wohl und genießt die langen Streicheleinheiten. Er steht weiterhin von selbst auf und wir wünschen Fred von ganzem Herzen noch viele viele schöne Jahre!
 
Auf unserer Homepage werden die Söhne von Fred mit Vermittlungstext vorgestellt, sie suchen nun ebenfalls nach einer eigenen Familie. www.tierheim-gyula.de

Vielen Dank an Holger Renn für die großzügige Spende! Das Futter wird Ende Dezember im Tierheim Gyula antreffen.

Danke an:

 

- Frau G. für die Spende in Höhe von 100€ für Nanook und Nilo

- Dr. H. für die Spende in Höhe von 200€ für Nanook und Nilo

- Hundepfoten Steinfurt für die Spende in Höhe von 120€ für Emma

- Frau E. T. für die Spende in Höhe von 350€ für die OP von Emma

Die kleine Emma wurde im Oktober ´15 beschlagnahmt und ins Tierheim Gyula gebracht. Die kleine und zarte Hündin hat sich von Anfang an sehr schüchtern und unwohl gezeigt, sie ist aktuell der kleinste Hund im Tierheim und das bei über 350 Hunden ! Emma wurde reisefertig gemacht und bei der Kastration wurden mehrere Tumore entdeckt :-(  Gesund hätte Emma bereits einen Platz in München gehabt, doch dort sind die Tierarztkosten unbezahlbar für uns. Die andere Option wäre die Operation in Gyula, doch dann könnte die kleine Emma frühestens im Januar ausreisen, eher Februar, nach Wundheilung. Da Emma aber bereits friert und die Versorgung in Deutschland wesentlich besser ist, dürfte Emma in unsere Pflegestelle bei Köln ziehen. Dort würden wir für die Operation ca. 350€ zahlen und Emma könnte bereits zeitnah ausreisen. Damit wir aber besonders solchen Hunden helfen können, die in Deutschland hohe Tierarztkosten verursachen, benötigen wir eure Unterstützung. Wir sind über jede, noch so kleine Unterstützung dankbar. Emma benötigt eine " Patenschaft ins Glück " und sehr gerne auch Spenden für die kommende Operation. Vielen herzlichen Dank !

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