Schutzgebühr

 

Oft werden wir gefragt, warum denn ein Straßenhund aus Ungarn, evtl. sogar noch aus der Tötung gerettet, so viel Geld kostet. Man solle doch froh sein, wenn jemand den Hund nimmt. Richtig, da sind wir froh und glücklich, das Tierheim auch und am meisten der Hund.

 

Allerdings müssen, bevor ein Tier vom Ausland nach Deutschland legal einreisen darf, eine Menge an Voraussetzungen und Formalitäten erfüllt sein, die alle viel Geld kosten.

 

Die Schutzgebühr setzt sich aus folgenden Einzelposten zusammen:

 

 

Impfung Tollwut

Impfung Kombi (Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza)                                          

Wiederholungsimpfung Kombi nach 4 Wochen

Chip

EU-Pass und Erfassung

Bluttest (Dirofilariose, Babesiose, Ehrlichiose, Anaplasmose)

Entwurmung, Flohbehandlung

Kastration

TRACES (Reisepapiere Veterinäramt)

Transport (anteilig)

Tierarztkosten

 

Unsere Schutzgebühr bei Direktvermittlung:

 

Welpen und erwachsene Hunde bis 5 Jahre               380,00 €
 

Hunde ab 6 Jahre                                                             280,00 €
 

Notfälle und Senioren                                                     180,00 €

 

Sollten im Einzelfall oder durch eine Spende etwas übrig bleiben, geht dieses Geld an unsere Notfälle und/oder direkt zum Tierheim in Gyula .

Es wird dort verwendet für Futter, Strom, Tierarzt, Notoperationen kranker und verletzter Tiere.

 

 

 

Ein paar Empfehlungen und Erklärungen an die neuen Hundebesitzer

 

 

  • Denken Sie daran Ihren Hund bei Ihrer Gemeinde anzumelden (Hundesteuer).
     
  • In einigen Bundesländern herrscht Impfpflicht.

 

  • Wir raten zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung, evtl. auch Krankenversicherung für das Tier. Eine Hundehaftpflichtversicherung ist in einigen Bundesländern wie Berlin oder Niedersachsen sogar Pflicht, in den meisten anderen Bundesländern (z.B. Hessen und Sachsen) zumindest für bestimmte Hunderassen vorgeschrieben.

 

  • Sie können Ihren Hund kostenlos bei TASSO registrieren lassen.

 

  • Bitte sichern Sie anfangs ihren Hund (insbesondere ängstliche Tiere) mit Halsband und Geschirr und Doppelführleine oder mit einem speziellen Sicherheitsgeschirr.

 

  • Überprüfen Sie ihren Garten nach Ausbruchsmöglichkeiten. Die Hunde graben sich unter dem Zaun durch, machen Klimmzüge am Gartenzaun und klettern sogar über 2 Meter hohe Zäune. Lassen Sie Ihren Schützling anfangs nur angeleint und unter Aufsicht in den Garten.

 

  • Geben Sie Ihrem Hund Zeit zum Ankommen. Lassen Sie ihn die ersten Tage einfach in Ruhe und warten Sie bis er von selbst Kontakt zu Ihnen aufnimmt.

 

  • Bitte nicht gleich bei der Ankunft Verwandte und Freunde zum Bewundern einladen. Lassen Sie dem Tier Zeit, erst mal sein neues Zuhause kennenzulernen. 

 

  • Die Hunde haben bislang meist nie ein Haus oder eine Wohnung von innen gesehen. Sie sind in der Regel auch nicht stubenrein oder leinenführig. Gehen Sie also anfangs in kurzen Intervallen kleine Strecken mit dem Hund und belohnen Sie ihn durch Lob oder Leckerli, sobald er im Freien sein Geschäft verrichtet. Er wird ganz schnell lernen, was Sie von ihm erwarten.

 

  • Viele Tiere haben bislang außer ihrem Zwinger nichts von der Welt gesehen, sind nicht sozialisiert. Gewöhnen Sie also Ihren Vierbeiner ganz langsam und nach und nach an die vielen neuen Umwelteinflüsse (unbekannte Menschen und Tiere, Radfahrer, Autos).

 

  • Hundeschule kann nie schaden, muss aber nicht sein, sofern das Tier keine Probleme macht. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erlaubnis nach § 11 Abs. 1 Punkt 5 (TSchG)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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